3. Sieg bei 3. Rallye

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Die Nibelungenringrallye meisterte den Aufstieg ins Rallye -70 Format mit Bravour und bot 4 anspruchsvolle Wertungsprüfungen, die es jeweils doppelt zu absolvieren galt.

Joachim Meinzer startete erneut mit seinem bekannt schnellen Citroën C2 R2, diesmal saß einmal mehr Marc Buhmann auf dem „heißen“ Sitz. Marc Buhmann gewann mit Tobias Just auf einem Citroën DS 3 R1 die Citroën Racing Trophy 2016, dazu Herzlichen Glückwunsch!

Um kurz vor 13 Uhr startete das Team zur ersten Wertungsprüfung, die zwar etwas verhalten gefahren wurde dennoch setzten beide eine überlegene Klassenbestzeit und die 9. Gesamtzeit von 90 gestarteten Teams. Ein Unfall eines Teilnehmers auf WP 2 sorgte für eine längere Unterbrechung, schnell wurde bekannt, dass es zum Glück keine Verletzte gab. Nun wurde natürlich unter den Teilnehmern neugierig nachgefragt in welcher Kurve der Unfall passiert ist. Es wurde berichtet, dass in einigen Kurven sehr viel Schmutz liegt, deshalb gingen es Meinzer/Buhmann etwas defensiver an. Dennoch schafften sie trotzdem ihre 2. Klassenbestzeit.

Danach stand der Klassiker der Nibelungenringrallye auf dem Plan, die 7,7 km lange Bergrennstrecke in Zotzenbach. Die Lieblingsstrecke von vielen Rallyefahrern, die mit 70 Kurven zu den Reifenmordensten WPs zählt, sollte zu einer kleinen Vorentscheidung vom Team Meinzer/Buhmann werden.2 kleinere Highspeed Fahrfehler ließen leider eine Top Zeit nicht zu, nichts desto trotz gelang ihnen erneut eine Klassenbestzeit.

Kurz vor dem Service musste noch die WP „Überwald“ absolviert werden, ein sehr anspruchsvoller Rundkurs mit schnellen Waldpassagen der auch von vielen Zuschauern besucht wurde. Auf dieser 4. Wertungsprüfung legte die Citrönbesatzung eine Fabelzeit auf den Asphalt, die 9.Gesamtzeit und 9 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten in der Klasse bis 1600ccm.Mit 38 Sekunden Vorsprung ging es dann zum kleinen Service, um danach die 2.Schleife der Rallye in Angriff zu nehmen. Auf WP 5 waren Meinzer/Buhmann 1 Sekunde schneller wie beim ersten Umlauf, und erneut 9 Sekunden schneller wie der zweitplatzierte in der Klasse.

Die WP 6, ein Rundkurs mit Schotterweg, brachte insofern Probleme als unser Team auf langsamere Fahrzeuge auflief und nicht überholen konnte. Ähnliche Probleme hatte auch der direkte Konkurrent, was zur Folge hatte das Meinzer/Buhmann mit 11 Sekunden Vorsprung die WP gewannen. Als nächstes stand erneut der Klassiker Zotzenbach auf dem Plan bei dem unser Team es nicht ganz so aggressiv angehen wollte wie im ersten Durchgang. Das Ganze geriet aber schnell in den Hintergrund, da wenige Sekunden vor dem Start festgestellt wurde, dass Hinten rechts der Reifen platt war. Da es zum wechseln zu spät war entschied man sich die WP mit Plattfuß zu fahren, was bei den mittelschnellen bis schnellen Kurven nicht ungefährlich war. Dennoch schaffte es Joachim den Citroën unbeschadet ins Ziel zu bringen, mit nur einer halben Minute Rückstand gegenüber dem ersten Durchgang. Mit einem komfortablen Vorsprung ging es in die letzte WP, die die beiden bei Dunkelheit fahren mussten, trotzdem schafften sie eine 14.Gesamtzeit obwohl die Top Teams mit niedriger Startnummer noch im hellen fahren konnten. Mit 43 Sekunden Vorsprung gewannen Meinzer/Buhmann   die Klasse H 13 bis 1600ccm, und belegten einen 17.Gesamtplatz bei der Nibelungenringrallye 2016.